Gottesdienst-Formen – eine Typenlehre

Der Sonntagsgottesdienst im Feld spiritueller Praxis Die Stile des evangelischen Gottesdienstes fächern sich aus. In manchen Regionen scheint der Begriff ‚Haupt-Gottesdienst’ für den Sonntags-Gottesdienst fast abwegig. Anderswo kennt man kaum anderes. Gleichzeitig wächst das sog. 2. Programm und damit eine ganze Szene sog. alternativer Gottesdienste. Ebenso gedeiht – eher unbemerkt – unter Haupt- und Ehrenamtlichen … Gottesdienst-Formen – eine Typenlehre weiterlesen

Fantasie über die Ankunft der Toten – eine Übung für Trauerreden

Fantasie über die Ankunft der Toten - als Hilfe zur Bestattungs-Predigt Kirchliche Menschen, die bestatten, sprechen öfter über das, was vermutlich nach dem Tod gilt. Sie sagen z.B., Verstorbene seien bei Gott gut aufgehoben, Verkehrtes werde zurechtgerückt, am Ende stehe die Auferstehung ins Haus. Das Wort ‚Auferstehungshoffnung‘ wird bemüht. Das sind dogmatische Traditions-Standards der kirchlichen … Fantasie über die Ankunft der Toten – eine Übung für Trauerreden weiterlesen

Suizid-Predigt

Suizid-Predigt Eine 62jährige Frau – GD genannt - hat sich im Treppenhaus erhängt. Ihr Freund hat sie aufgefunden. Die Umgebung ist sichtlich irritiert. Es sind mehrheitlich wohlhabende und eher gebildete Leute. Sie sind zum Bestattungs-Gottesdienst  in der Kirche erschienen, und aus den Gesprächen erahnte man die Frage nach Schuld. Die Predigt geht im ersten Teil … Suizid-Predigt weiterlesen

Segen denken, geben und nehmen – Notizen

  Segen denken   Des Maßes allzeit kundig rührt mit schonender Hand Die Wohnungen der Menschen Ein Gott an, einen Augenblick nur, Und sie wissen es nicht, doch lange Gedenken sie des, und fragen, wer es gewesen. Wenn aber eine Zeit vorbei ist, kennen sie es.   Und menschlicher Wohltat folget der Dank, Auf göttliche … Segen denken, geben und nehmen – Notizen weiterlesen

Kleine Erkenntnisse aus 22 Jahren Arbeit an der Gottesdienst Kultur

  Erkläre es mir, und ich vergesse. Zeige es mir, und ich erinnere. Lass es mich tun, und ich verstehe. Konfuzius Methodisch beim Üben sagen: „Tu, was dir möglich ist.“ und vielleicht auch mal genauer: „Reib dich an der Grenze, die dir entsteht, wenn du anfängst mitzumachen. Da setz dann selber die Markierung. Von vornherein … Kleine Erkenntnisse aus 22 Jahren Arbeit an der Gottesdienst Kultur weiterlesen